Einschränkungen der Home-Version
(Unterschiede zur professionellen Version KOMPAS-3D)

Die professionelle Version des Systems KOMPAS-3D verfügt im Vergleich zu KOMPAS-3D Home über bedeutend umfangreichere Mittel zur automatisierten Projektierung.

Der Hauptunterschied zwischen KOMPAS-3D Home und der professionellen Version des Systems KOMPAS besteht darin dass mit der Home-Version keine 3D-Baugruppen modelliert werden können (Dateityp *.а3d). Aus diesem Grund besteht auch keine Möglichkeit, Teile im Kontext der Baugruppe zu erstellen oder zu bearbeiten: die Subtraktion von Teilen oder die Zusammenführung mehrerer Teile zu einem sind unmöglich.

Nachfolgend sind die Möglichkeiten angeführt, über die die professionelle Version des Systems KOMPAS 3D im Vergleich zur Version KOMPAS-3D Home zusätzlich verfügt.

Allgemeine Merkmale des Systems

  • Export von Dokumenten in den Formaten IGES, РаrаSоlid, STL, АCIS, VRML.
  • Export von Dokumenten im Format KOMPAS 5.11R03 und KOMPAS-3D V13.
  • Export von Dokumenten in den Formaten WMF und EMF.
  • Import von Dokumenten mit den Formaten IGES, РаrаSоlid, SAT, АCIS, TXT, RTF.
  • Import von 3-D-Modellen mit den Formaten DXF und DWG.

Unterstützte Dokumententypen

  • Text-und-Grafik-Dokumente (Dateityp *.kdw).
  • Stücklisten (Dateityp *.sрw).

Text-Editor

  • Speicherung häufig wiederkehrender Sätze, Ausdrücke, Bezeichnungen usw. in der Textvorlagendatei; Einfügen von Textvorlagen in beliebige Textobjekte oder Objekte, die einen Textteil enthalten.
  • Benutzerdefinierte Menüs, die beim Ausfüllen des Hauptschriftfeldes oder von Schriftfeldern in Vorlageobjekten mit einem Doppelklick der linken Maustaste aufgerufen werden können.
  • Rechtschreibkontrolle.

Einstellungen

  • Einstellung der Druckausgabefilter.
  • Einstellung der Unterteilung des Blattes in Bereiche.
  • Einstellung der Anzeichnung von Achsenlinien.
  • Einstellung des Dateinamens als Standard bei der Erstspeicherung.
  • Einstellung der Liste der bei der Bestimmung der Größe des Modells zu berücksichtigenden Objekte.

Service-Optionen

  • Speichern von Dateien im Basisformat (*.c3d).
  • Arbeit mit Eigenschaften und Berichten.
  • Erstellung von benutzerdefinierten Linienstilen (darunter Linien, die nicht nur aus Strichen bestehen, sondern auch "Abbildungen" enthalten), Schraffuren und Texten.
  • Erstellung benutzerdefinierter Schriftfelder, benutzerdefinierter Gestaltungsvorlagen und Stücklisten-Stile.
  • Erstellung einer Ausgangs- und einer Spiegelkopie beim Reservekopieren.
  • Möglichkeit, grafischen Objekten und Dokumenten Attribute (nichtgrafische Informationen in Form von Zahlen, Zeilen oder Tabellen) zuzuordnen.
  • Wahl der im Dokument verwendeten Längen-Maßeinheit (Millimeter, Zentimeter oder Meter).
  • Schnelles Wechseln in die Schicht des gewählten Objekts.
  • Steuerung der Objektzeichnungsfolge.
  • Speicherung von Dokumenten mit UNC-Konvertierung der Namen.
  • Unterbrechung von Schraffuren und Linien an Schnittstellen mit Maßpfeilen, Bemaßungstexten und Bezeichnungen.
  • Verwendung des Bibliotheksmanagers - eines Systems zur Verwaltung der Bibliotheken.
  • Möglichkeit der Erstellung, Bearbeitung und Verknüpfung von Fragment- (*.lfr) und Modell (*.l3d)-Bibliotheken.
  • Verknüpfung von Anwendungsbibliotheken, die für die professionelle Version des Systems KOMPAS-3D erstellt wurden.
  • Arbeiten mit Codes und Dokument-Namen (Wählen des Codes und des Namens beim Ausfüllen des Schriftfeldes, automatische Übertragung der Produktbezeichnung und des Produktnamenses — ohne Übertragung des Codes und der Bezeichnung des Dokuments — zwischen verbundenen Dokumenten u.a.).
  • Visualisierung der für grafische Objekte definierten Begrenzungen und ihrer Freiheitsgrade.
  • Ausrichten der Bemaßungslinien.

Arbeiten mit Zeichnungen und Fragmenten

  • Erstellung mehrerer Blätter einer Zeichnung in ein und derselben Datei.
  • Erzeugung einer Revisionstabelle zur Zeichnung.
  • Erzeugung von Bruch-Ansichten.
  • Automatische Nummerierung von Tabellen in einem grafischen Dokument.
  • Erstellung folgender Assoziierter Ansichten:
    • Willkürliche Ansicht,
    • Projektionsansicht,
    • Ansicht in Pfeilrichtung,
    • Lokale Ansicht,
    • Herausgezogenes Element,
    • Ausbruch.
  • Automatische Zuordnung von Attributen zur Zeichnung (mit den Angaben zur Masse und zum Werkstoff des in der Assoziierten Ansicht dieser Zeichnung abgebildeten Modells).
  • Synchronisierung der Daten in den Dateien der in den Assoziierten Ansichten einer Zeichnung abgebildeten Modelle mit dem Schriftfeld dieser Zeichnung. Die Synchronisierung erfolgt für die Masse, die Bezeichnung, den Namen und den Werkstoff (bei Teilen).
  • Erstellung von Referenzen zwischen Textobjekten.
  • Erstellung von Hyperlinks auf Objekte des aktuellen Dokuments, externe Dateien, Web-Seiten,und Email-Adressen. Automatische Erstellung eines Hyperlinks zwischen der Bezeichnung und der automatisch erstellten Ansicht.
  • Möglichkeit des automatischen Sortierens der Buchstaben in den Bezeichnungen der Vorlagenobjekte.
  • Einfügen einer Darstellung aus einer Ansicht einer anderen Zeichnung.
  • Konstruieren grafischer Objekte
    • Befehl Alle Schnittpunkte der Kurve.
    • Befehl Punkt der Kurve in einem bestimmten Abstand zu einem anderen Punkt.
    • Befehl Kreis mit Mittelpunkt auf der Kurve.
    • Befehl Ellipse durch den Mittelpunkt und eine Ecke des beschriebenen Rechtecks.
    • Befehl Ellipse durch den Flächenmittelpunkt, den Mittelpunkt einer Seitenlinie und eine Ecke des beschriebenen Parallelogramms.
    • Befehl Ellipse durch den Mittelpunkt und drei Ecken des beschriebenen Parallelogramms.
    • Befehl Ellipse durch den Mittelpunkt und drei weitere Punkte
    • Befehl Ellipse, die tangential zu zwei Kurven verläuft
    • Befehl Kontur erstellen
    • Konstruktion eines Tangentenbogens mit dem Befehl Kontinuierliches Zeichnen.
    • Befehl Linie.
  • Eintragen von Bemaßungen und Bezeichnungen
    • Befehl Kreisbogenmaß.
    • Befehl Automatische Bemaßung zur schnellen Erstellung von Maßen verschiedener Art. Dabei wird der Bemaßungstyp vom System automatisch je nach den gewählten Objekten bestimmt.
    • Befehl Achsenlinie durch zwei Punkte.
    • Befehl Automatische Achsenlinie.
    • Befehle zum Anbringen von Markierungen und Positionsbezeichnungen.
    • Befehle Baugruppenbezeichnung und Baugruppenbezeichnung im Schnittbereich.
    • Befehl Geschweifte Klammer.
    • Befehle Bogenförmige Koordinatenachse und Kreisförmige Koordinatenachse.
    • Befehle Wellenlinie und Linie mit Biegungen.
  • Bearbeitung

    • Befehl Kurve in NURBS umwandeln.
    • Zusammenfassung von Objekten in benannten Gruppen.
    • Möglichkeit, vorhandene Fragmente in ein anderes Dokument einzufügen. Es werden drei Methoden des Einfügens unterstützt: auseinandergebrochen, als Körper oder durch Verweis auf eine Quelldatei.
    • Möglichkeit des Einfügens von Rasterobjekten, OLE-Objekten und Objekten aus der Windows-Zwischenablage.
    • Wählen und Markieren eines nahe gelegenen (auch aufgelegten) Objekts.

    Parametrierung

    • Eingabe assoziierter (mit den Basisobjekten verbundener) Maße, Schraffuren, Mittelpunkt-Markierungen, Bezeichnungen der Oberflächengüte, Bezugssymbole, Toleranzen usw. Bei der Bearbeitung der Basisobjekte werden automatisch die mit ihnen assoziierten Vorlagenobjekte mit geändert (so die Werte für die Maße).
    • Befehle, die dazu dienen, grafischen Objekten Beziehungen und Begrenzungen zuzuordnen (Parallelität, Rechtwinkligkeit, Symmetrie, Tangentialität, vertikale und horizontale Ausrichtung, gleiche Länge oder gleicher Radius usw.). Bei der Bearbeitung eines parametrierten Objektes werden die anderen Objekte entsprechend der definierten Beziehung automatisch mit geändert.
    • Möglichkeit, den Parameter-Modus einzuschalten, bei dem die Beziehungen und Begrenzungen im Prozess der Konstruktion und Bearbeitung automatisch auf die Objekte angewandt werden.
    • Möglichkeit der Zuordnung eines Variablennamens und der Definition von analytischen Abhängigkeiten (Gleichungen und Ungleichungen) zwischen Variablen. Bei der Bearbeitung einzelner Objekte verändert sich die Darstellung automatisch entsprechend den definierten Abhängigkeitsbeziehungen.
    • Einfügen eines parametrischen Fragments in ein Grafikdokument und Änderung der Parameter der Objekte in diesem Fragment durch Eingeben von Werten für die Leitvariablen.
    • Wertetabelle für die externen Variablen der Datei (des Teils oder Fragments).
    • Als Link dargestellte Variablen

    Parameterauswahl bei der Ausführung der Befehle

    • Eine die willkürliche (von der Standardeinstellung abweichende) Auswahl erlaubende Aktivierung der für die Befehlsausführung erforderlichen Parameter, so dass sich für ein und dasselbe Objekt mehr Konstruktionsmöglichkeiten ergeben.
    • Festlegung des Drehwinkels und des Maßstabs der Objekte bei Ausführung der Befehle zum Kopieren und zum Einfügen aus der Zwischenablage.

    Messungen

    Berechnung der Masse/Schwerpunkt- (Masse-Trägheits)-Merkmale der Figuren, Dreh- und Extrusionskörper (darunter auch Figuren und Körper mit Öffnungen). Solche Merkmale sind:

    • das Volumen,
    • die Koordinaten des Massenzentrums,
    • Trägheitsmomente für die Achsen im definierten Koordinatensystem,
    • Zentrifugale Trägheitsmomente für die Achsen im definierten Koordinatensystem,
    • Trägheitsmomente für die Achsen im zentralen Koordinatensystem,
    • Zentrifugale Trägheitsmomente für die Achsen im zentralen Koordinatensystem,
    • Trägheitsmomente der Ebene,

    Arbeiten mit Teilen

    • Zusammenstellungsgeometrie.
    • Erstellung von Kopien der Geometrie im Modell.
    • Umfangreiche Möglichkeiten für die Arbeit mit Layern.
    • Erstellung von Modellschnitten.
    • Arbeit mit Toleranzen im Modell.
    • Arbeit mit Modellvarianten.
    • Modellierung von Teilen, die aus Blech durch Biegen hergestellt werden.
    • Importieren von Flächen aus Dateien des Formats IGES mittels Befehl Importierte Oberfläche.
    • Erstellen einer bedingten Schnittdarstellung.
    • Eingabe von Ausdrücken, die Folgendes verbinden:
      • die unterschiedlichen Skizzen angehörenden Variablen untereinander,
      • Operationsparameter untereinander sowie mit Variablen aus Skizzen,
      • Erstellung einer variablen Radiushohlkehle.
    • Skalierung von Körpern und Oberflächen.
    • Zusammenführung verschiedener Objekte eines Teils (Skizzen, formbildende Elemente, Konstruktionselemente und Hilfselemente) zu Makroelementen.
    • Vereinfachter Darstellungsmodus.
    • Verwaltung der Parameter für die Masseeigenschaften des Modells.
    • Verwaltung der Maße der Skizze bei der Bearbeitung der darauf aufbauenden Operationen.
    • Bildung von Gruppen von 3D-Punkten.
    • Erzeugung von Massiven geometrischer Objekte.
    • Erzeugung von 3D-Kurven:
      • Kreisbögen;
      • Splines, die die Form des angewählten Objekts abbilden;
      • Abrundungskurven — Kreisbögen oder Splines auf einer zylinderförmigen Oberfläche;
      • die Gipfelpunkte zweier gewählter Kurven verbindende Kurve;
      • Kopien der im Schnittpunkt mit dem gewählten Objekt abgeschnittenen Kurve.
    • Erstellung von Kontroll- und Anschlusspunkten.
    • Erstellung von Kreuzverweisen beim Eintragen von Bezeichnungen in die Modelle.

    und viele andere Möglichkeiten.

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